Dieses Bild ist ein Gemälde von Pierre-August Renoir und stellt verschiedene Personen dar, die auf einer Terrasse im Schatten einer etwas moosigen, rot-weiß gestreiften Markise um zwei Tische herum versammelt sind. Links im Bild zieht sich eine Veranda aus Metallstäben und einer Holzreling entlang, dahinter ist Schilf am Ufer eines Sees zu erkennen. Das Gemälde trägt den Namen „Das Frühstück der Ruderer“. Man darf deshalb vermuten, dass einige der insgesamt 14 Personen an der Frühstückstafel Ruderer sind. Diese Annahme trifft besonders auf die beiden jungen Männer links und rechts in der vordersten Bildebene zu. Sie tragen je einen gelben Strohhut, und ihre kräftigen Oberkörper sind von einfachen, kragen- und ärmellosen weißen Hemden bedeckt, die den Blick auf ihre muskulösen Arme erlauben. Doch sind nicht alle abgebildeten Charaktere Ruderer, sondern stammen vielmehr aus wohlhabenden Kreisen der damaligen gesellschaftlichen Oberschicht. Neben einem Herrn ganz hinten, der in einen Frack gekleidet ist und als Kopfbedeckung einen schwarzen Zylinder trägt, gibt es noch andere gut gekleidete Männer, die nicht wie Ruderer wirken. Natürlich heben sich auch die Damen mit ihrer durchweg vornehmen Kleidung von den Ruderern ab. Von Wohlstand zeugen auch die Speisen und Getränke auf dem vorderen der beiden weiß eingedeckten Tische. Drei Weinflaschen mit Rotwein, alle bereits geöffnet und nur noch zu drei Vierteln voll, stehen in der Mitte. Hinter einer vierten Flasche steht ein hellbraunes Holzfässchen, das sicherlich Rum oder ein anderes hochprozentiges Getränk enthält. Vorne auf dem Tisch eine Obstschale aus weißem Porzellan, gefüllt unter anderem mit Trauben und Birnen. Vor der Obstschale liegt auf dem Tischtuch eine Rebe, der schon einige Trauben fehlen. Rechts daneben eine benutzte Textilserviette. Zwischen all dem stehen leere Gläser in verschiedenen Ausführungen: drei kleine Likörgläser, einige Rotweingläser und zwei schlanke Kelche sind zu sehen, wobei sich in allen Gläsern höchstens noch ein Restchen befindet. Offensichtlich ist die Feier schon eine Zeit lang im Gange. Die Frühstücksgesellschaft sitzt nicht oder nicht mehr in gemeinsamer Runde zusammen. Man sitzt oder steht ungezwungen herum, die einzelnen Personen sind einander in Gesprächsgruppen zu zweien oder dreien zugewandt, nur der Ruderer links vorne steht alleine. Er ist unrasiert, steht mit dem Rücken zum See, stützt sich nach hinten mit beiden Händen auf die Brüstung und blickt mit erhobenem Haupt über die ganze Szene. Damit ignoriert er das Mädchen ganz im Vordergrund, welches rechts von ihm am Tisch sitzt und soeben (ersatzweise) ein Hündchen liebkost. Sie hält das langhaarige Tier, das sie vor sich auf den Tisch gesetzt hat, mit beiden Händen fest, so dass die zotteligen Vorderläufe nach vorne abstehen und der Kopf des Hundes mit seinen verdutzten Augen knapp vor dem Gesicht der jungen Dame fixiert wird. Sie schaut unter ihrem Strohhut mit überbordenem Blumenschmuck heraus und zeigt eine kindlich anmutende, fast laszive Mimik – die Augen wie in Leidenschaft halb geschlossen und mit den Lippen einen Kussmund formend, scheint sie im nächsten Moment die nasse Hundeschnauze zu berühren. An der gegenüber liegenden Seite des vorderen Tisches sind drei Personen. Ganz vorne der zweite Ruderer mit weißem Hemd – der Stuhl, auf dem er rittlings sitzt, steht verkehrt herum mit der Lehne zur Tischkante hin. Rechts neben ihm ein Fräulein im blauen Kleid mit Rüschenkragen und weißer Mütze mit dünnen dunklen Streifen. An ihrem rechten Ohrläppchen schimmert ein Perlenohrring. Ihr Gesicht ähnelt dem linken Mädchen mit dem Hündchen so sehr, dass die beiden Geschwister oder gar Zwillinge sein könnten. Von hinten beugt sich ein schmaler Jüngling mit wallendem Haar und weitem Gewand über die Lehne ihres Stuhls und blickt von oben auf ihren Ausschnitt. Dabei stützt er sich an den Lehnen zweier verschiedener Stühle ab und hat seine Arme so weit ausgebreitet, dass er das zweite Fräulein von hinten regelrecht umringt. Derart bedrängt, sitzt das Mädchen verdreht auf ihrem Stuhl, und muss sich mit dem rechten Arm auf dem Tisch abstützen, um ihr Gleichgewicht halten zu können und den Herannahenden in den Blick zu bekommen. Der rittlings sitzende Ruderer umklammert währenddessen mit beiden Händen die Enden der Stuhllehne vor ihm und blickt auf den See, als hätte ihm der aufdringliche Jüngling bei der Dame nebenan die Show gestohlen. Damit blicken beide Ruderer, die links und rechts im Vordergrund sind, ins Leere, während die reichen schönen Frauen neben ihnen anderweitig beschäftigt sind. Im Hintergrund des Bildes gibt es drei weitere Szenen. Am zweiten Tisch weiter hinten befinden sich zweimal je eine Dame und ein Herr. Mit dem Rücken zum Betrachter sitzt ein Mann mit braunem Anzug und einer Melone auf dem Kopf. Er blickt einem dritten Mädchen ins Gesicht, das sich gebeugt stehend am Geländer aufstützt und festhält, während sie mit leicht verzückter Miene den Worten des Mannes zu folgen scheint. Er hält mit der rechten Hand ein Weinglas fest, das auf dem zweiten Tisch steht, und in der behandschuhten Linken streckt er der Frau am Geländer eine Blume mit roter Blüte entgegen, und wirkt so ziemlich beschäftigt und bemüht. Ebenfalls beschäftigt ist die vierte Dame auf dem Gemälde. Auch sie sitzt am hinteren Tisch und hat soeben ein Weinglas an ihre Lippen gesetzt. Sie hebt das Glas und trinkt den Rest, weil sie nicht gern was übrig lässt. Dabei wird sie von einem Mann mit Schnurrbart beobachtet, der seitlich neben ihr am selben Tisch sitzt. Von ihm ist nur das Gesicht mit Schnurrbart zu sehen. Auch dieser Herr wirkt bemüht, die trinkende Frau zu unterhalten und ihr ein schönes Gesicht zu machen. Rechts hinten im Bild eine andere Situation: Hier umringen zwei Männer die fünfte Dame dieser Gesellschaft. Der eine hat eine schwarze Melone auf, steht der Frau gegenüber und blickt mit Vergnügen auf das was er sieht. Denn der andere Mann links neben ihm, bärtig und mit Strohhut, hat nämlich gerade seine linke Hand um die Taille der Dame auf das schwarzblaue Kleid gelegt. Gleichzeitig nähert er sich mit seinem Kopf der Wange der Dame. Sie zeigt eine Abwehrreaktion, hat ihre Hände, an denen sie schwarze Handschuhe trägt, erschrocken an ihre Backen und Ohren gelegt und die Augen zusammengekniffen. Dabei sind ihre Mundwinkel nach oben gezogen – entweder eine Geste halb unterdrückten Ekels, oder aber der Ausdruck eines verschämten Lächelns, kurz bevor sie errötet. Schließlich stehen zwei Männer ohne weibliche Gesellschaft in der hinteren Ecke der Terrasse. Körperhaltung und Gestik zeugen von einer angeregten Unterhaltung. Der eine dreht den Rücken zum Betrachter, er trägt einen schwarzen Frack und einen Zylinder. Der Bart erzeugt zusammen mit dem teuren Gewand den Eindruck eines etablierten Herrn mittleren Alters. Ihm gegenüber ein etwas kleiner wirkender junger Mann, dem die Größe des Zylinders fehlt. Stattdessen trägt er eine Mütze und ein einfaches braunes Jackett. In seiner rechten Hand hält er eine Zigarette oder Zigarre und unterstreicht mit Gesten seine Worte. Hinter den beiden sprechenden Männern ragen in größerer Entfernung Bäume aus dem Schilf auf. Ihre Blätter leuchten in herbstlichem Gelbgrün. Auf dem ruhigen Wasser des Sees sieht man zwei der obligatorischen Segelboote, die die Oberfläche so vieler gemalter Seen unvermeidlich bevölkern. Und wers noch nicht verstanden hat, hier nochmal auszugsweise: Dieses Bild ist ein Gemälde von Pierre-August Renoir und stellt verschiedene Personen dar, die auf einer Terrasse im Schatten einer etwas moosigen, rot-weiß gestreiften Markise um zwei Tische herum versammelt sind. Links im Bild zieht sich eine Veranda aus Metallstäben und einer Holzreling entlang, dahinter ist Schilf am Ufer eines Sees zu erkennen. Das Gemälde trägt den Namen „Das Frühstück der Ruderer“. Man darf deshalb vermuten, dass einige der insgesamt 14 Personen an der Frühstückstafel Ruderer sind. Diese Annahme trifft besonders auf die beiden jungen Männer links und rechts in der vordersten Bildebene zu. Sie tragen je einen gelben Strohhut, und ihre kräftigen Oberkörper sind von einfachen, kragen- und ärmellosen weißen Hemden bedeckt, die den Blick auf ihre muskulösen Arme erlauben. Doch sind nicht alle abgebildeten Charaktere Ruderer, sondern stammen vielmehr aus wohlhabenden Kreisen der damaligen gesellschaftlichen Oberschicht. Neben einem Herrn ganz hinten, der in einen Frack gekleidet ist und als Kopfbedeckung einen schwarzen Zylinder trägt, gibt es noch andere gut gekleidete Männer, die nicht wie Ruderer wirken. Natürlich heben sich auch die Damen mit ihrer durchweg vornehmen Kleidung von den Ruderern ab. Offensichtlich ist die Feier schon eine Zeit lang im Gange. Die Frühstücksgesellschaft sitzt nicht oder nicht mehr in gemeinsamer Runde zusammen. Man sitzt oder steht ungezwungen herum, die einzelnen Personen sind einander in Gesprächsgruppen zu zweien oder dreien zugewandt, nur der Ruderer links vorne steht alleine. Er ist unrasiert, steht mit dem Rücken zum See, stützt sich nach hinten mit beiden Händen auf die Brüstung und blickt mit erhobenem Haupt über die ganze Szene. Damit ignoriert er das Mädchen ganz im Vordergrund, welches rechts von ihm am Tisch sitzt und soeben (ersatzweise) ein Hündchen liebkost. Sie hält das langhaarige Tier, das sie vor sich auf den Tisch gesetzt hat, mit beiden Händen fest, so dass die zotteligen Vorderläufe nach vorne abstehen und der Kopf des Hundes mit seinen verdutzten Augen knapp vor dem Gesicht der jungen Dame fixiert wird. Sie schaut unter ihrem Strohhut mit überbordenem Blumenschmuck heraus und zeigt eine kindlich anmutende, fast laszive Mimik – die Augen wie in Leidenschaft halb geschlossen und mit den Lippen einen Kussmund formend, scheint sie im nächsten Moment die nasse Hundeschnauze zu berühren. An der gegenüber liegenden Seite des vorderen Tisches sind drei Personen. Ganz vorne der zweite Ruderer mit weißem Hemd – der Stuhl, auf dem er rittlings sitzt, steht verkehrt herum mit der Lehne zur Tischkante hin. Rechts neben ihm ein Fräulein im blauen Kleid mit Rüschenkragen und weißer Mütze mit dünnen dunklen Streifen. An ihrem rechten Ohrläppchen schimmert ein Perlenohrring. Ihr Gesicht ähnelt dem linken Mädchen mit dem Hündchen so sehr, dass die beiden Geschwister oder gar Zwillinge sein könnten. Von hinten beugt sich ein schmaler Jüngling mit wallendem Haar und weitem Gewand über die Lehne ihres Stuhls und blickt von oben auf ihren Ausschnitt. Dabei stützt er sich an den Lehnen zweier verschiedener Stühle ab und hat seine Arme so weit ausgebreitet, dass er das zweite Fräulein von hinten regelrecht umringt. Derart bedrängt, sitzt das Mädchen verdreht auf ihrem Stuhl, und muss sich mit dem rechten Arm auf dem Tisch abstützen, um ihr Gleichgewicht halten zu können und den Herannahenden in den Blick zu bekommen. Der rittlings sitzende Ruderer umklammert währenddessen mit beiden Händen die Enden der Stuhllehne vor ihm und blickt auf den See, als hätte ihm der aufdringliche Jüngling bei der Dame nebenan die Show gestohlen. Damit blicken beide Ruderer, die links und rechts im Vordergrund sind, ins Leere, während die reichen schönen Frauen neben ihnen anderweitig beschäftigt sind. Im Hintergrund des Bildes gibt es drei weitere Szenen. Am zweiten Tisch weiter hinten befinden sich zweimal je eine Dame und ein Herr. Mit dem Rücken zum Betrachter sitzt ein Mann mit braunem Anzug und einer Melone auf dem Kopf. Er blickt einem dritten Mädchen ins Gesicht, das sich gebeugt stehend am Geländer aufstützt und festhält, während sie mit leicht verzückter Miene den Worten des Mannes zu folgen scheint. Er hält mit der rechten Hand ein Weinglas fest, das auf dem zweiten Tisch steht, und in der behandschuhten Linken streckt er der Frau am Geländer eine Blume mit roter Blüte entgegen, und wirkt so ziemlich beschäftigt und bemüht. Ebenfalls beschäftigt ist die vierte Dame auf dem Gemälde. Auch sie sitzt am hinteren Tisch und hat soeben ein Weinglas an ihre Lippen gesetzt. Sie hebt das Glas und trinkt den Rest, weil sie nicht gern was übrig lässt. Dabei wird sie von einem Mann mit Schnurrbart beobachtet, der seitlich neben ihr am selben Tisch sitzt. Von ihm ist nur das Gesicht mit Schnurrbart zu sehen. Auch dieser Herr wirkt bemüht, die trinkende Frau zu unterhalten und ihr ein schönes Gesicht zu machen. Rechts hinten im Bild eine andere Situation: Hier umringen zwei Männer die fünfte Dame dieser Gesellschaft. Der eine hat eine schwarze Melone auf, steht der Frau gegenüber und blickt mit Vergnügen auf das was er sieht. Denn der andere Mann links neben ihm, bärtig und mit Strohhut, hat nämlich gerade seine linke Hand um die Taille der Dame auf das schwarzblaue Kleid gelegt. Gleichzeitig nähert er sich mit seinem Kopf der Wange der Dame. Sie zeigt eine Abwehrreaktion, hat ihre Hände, an denen sie schwarze Handschuhe trägt, erschrocken an ihre Backen und Ohren gelegt und die Augen zusammengekniffen. Dabei sind ihre Mundwinkel nach oben gezogen – entweder eine Geste halb unterdrückten Ekels, oder aber der Ausdruck eines verschämten Lächelns, kurz bevor sie errötet. Schließlich stehen zwei Männer ohne weibliche Gesellschaft in der hinteren Ecke der Terrasse. Körperhaltung und Gestik zeugen von einer angeregten Unterhaltung. Der eine dreht den Rücken zum Betrachter, er trägt einen schwarzen Frack und einen Zylinder. Der Bart erzeugt zusammen mit dem teuren Gewand den Eindruck eines etablierten Herrn mittleren Alters. Ihm gegenüber ein etwas kleiner wirkender junger Mann, dem die Größe des Zylinders fehlt. Stattdessen trägt er eine Mütze und ein einfaches braunes Jackett. In seiner rechten Hand hält er eine Zigarette oder Zigarre und unterstreicht mit Gesten seine Worte. Hinter den beiden sprechenden Männern ragen in größerer Entfernung Bäume aus dem Schilf auf. Ihre Blätter leuchten in herbstlichem Gelbgrün. Auf dem ruhigen Wasser des Sees sieht man zwei der obligatorischen Segelboote, die die Oberfläche so vieler gemalter Seen unvermeidlich bevölkern.


„Das Frühstück der Ruderer“ von Pierre Auguste Renoir.